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1. Gipfel Essbare Stadt

Wie kann die Ernährungswende in Köln funktionieren? Welche Rolle spielt dabei die Idee der „essbaren Stadt“? Die Agora Köln und der Ernährungsrat Köln und Umgebung hatten am 28.7.2017 zu einem ersten großen Arbeitstreffen in die alten Feuerwache eingeladen. Achtzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft haben dort begonnen, einen Aktionsplan “Essbare Stadt Köln” zu entwerfen, unter der bewußt weit gefassten Arbeitsdefinition „Erzeugung von Lebensmitteln für, von und mit Menschen in und aus der Stadt und dem städtischen Umfeld“. In sieben Arbeitsgruppen wurden unter anderem folgende Beispielziele erarbeitet:

  • Anzahl der Schulgärten verdoppeln
  • In jedem Veedel ein Gemeinschaftsgarten
  • Eine Plattform um MitgärtnerInnen zu finden
  • Zusätzliche 100 Hektar Selbsterntefläche in Köln
  • 25% der Landwirtschaftsbetriebe in und um Köln im Sinne des Modells der solidarischen Landwirtschaft partizipativ organisieren
  • Jeder Balkon ist bepflanzt
  • Mehr Biodiversität in der Stadt

Den ausführlichen Bericht gibt es hier. Beim Gipfel wurden drei Präsentationen gehalten, die hier zum Download zur Verfügung stehen:

Zudem wurden Ideen für neue Arbeitsgruppen diskutiert – zur Biodiversität in der Essbaren Stadt oder zu den Möglichkeiten, die Essbare Stadt mit Mitteln der Stadtplanung zu fördern.

Wie geht es weiter? Die Arbeitsgruppen werden weiter zusammenarbeiten und bis Ende November konkrete Vorschläge ausarbeiten, wie sie die Essbare Stadt realisieren wollen.

Wer Interesse hat in einer der Arbeitsgruppen mitzuwirken, ist herzlich willkommen! Meldet euch hier an – oder kontaktiert uns unter essbarestadt@agorakoeln.de.

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